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Neue Energieeffizienzklassen ab 2021: So deuten Sie die neuen Labels richtig

Das sogenannte Energielabel bietet Verbrauchern bereits seit 1998 eine schnelle Orientierung bei der Wahl energiesparender und damit umweltfreundlicher Produkte.

Mit der überarbeiteten Ökodesign-Richtlinie reagiert der europäische Gesetzgeber unter anderem auf die immer effizienteren und nachhaltigeren Produkte der Beleuchtungsbranche, durch welche Effizienzklassen mit bis zu A+++ entstanden. Neben einigen weiteren Neuerungen wird den Energieeffizienzklassen eine Neuskalierung verpasst. Seit dem 01. September 2021 gilt per EU-Verordnung 2019/2015 diese neue Klassifizierung im Spektrum von A bis G für Lichtquellen.

Das neue Energielabel - A bis G statt A+++ und Co.

Die Neuskalierung bedeutet, dass sämtliche auf dem Markt erhältlichen Lichtquellen, die zumeist zuvor mit A bis A++ klassifiziert waren, künftig die Effizienzklasse C bis G erhalten. Das macht diese Leuchtmittel natürlich nicht schlechter sondern ordnen diese lediglich nach neuem Spektrum ein. Es kann daher in der Übergangsfrist vorkommen, dass die ausgelieferte Ware noch die "alten Label" mit A++ etc. tragen.

Altes Energielabel bis 2021Neues Energielabel ab 2021

Altes und neues Energielabel im Vergleich am Beispiel eines spezifischen 7.5 Watt GU10 Leuchtmittels - das neue Label erkennen Sie dabei insbesondere am QR-Code unten rechts. Dieser führt Sie zum technischen Datenblatt der Lichtquelle, welches vom Hersteller im Zuge der Neuregelungen in der EPREL-Datenbank der Europäischen Kommission anzulegen ist.

Warum ist mein "A+-Leuchtmittel" nur noch ein "G-Leuchtmittel"?

Die Neuklassifizierung kommt einer Rückstufung gleich. Der europäische Gesetzgeber reagiert damit auf die rasante Weiterentwicklung der Lichttechnik und deren Effizienz. Bei Einführung des EU-Energielabels um 1995 entsprachen die Effizienzklassen dem damaligen Stand. Niedrige Klassen wie E, F oder G fielen jedoch im Verlauf der Zeit weg, während immer stromsparende Geräte noch höhere Effizienzklassen von A+ bis A+++ verlangten. Um wieder klarer zwischen effizienten und weniger effizienten Lichtquellen differenzieren zu können, kehrt man nun zur "alten" Klassifizierung zurück. Lichtquellen, die nach dem neuen Label den Klassen D bis G zugeordnet werden sind damit allerdings nicht generell als "Stromfresser" abzustempeln, sie entsprechen viel mehr dem Stand der aktuellen Technik. Um weitere Anreize für die Entwicklung noch effizienterer Lichttechnik zu geben und nicht in kurzer Zeit wieder bei Einstufungen jenseits der Klasse A zu landen, wurde die "Messlatte" für die Effizienzklassen A bis C hoch angesetzt, sodass z.B. die Klasse A von bisher keinem auf dem Markt erhältlichen Leuchtmittel erzielt wird. (Stand September 2021)

Besonderheit: Leuchten mit austauschbarer Lichtquelle

Zu mehr Ressourcenschonung führt zudem die von der EU geforderte Austauschbarkeit von Lichtquellen und separaten Vorschaltgeräten (Betriebsgeräte). Bei Leuchten und anderen Geräten mit auswechselbarem Leuchtmittel (sogenannte „umgebende Produkte“) entfällt das Energielabel. Allerdings werden diese in den technischen Herstellerunterlagen mit dem Hinweis versehen, welche Effizienzklasse die verbaute Lichtquelle hat.


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