Die Richtlinie 2011/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten geht in die nächste Runde.
Dies bedeutet im Klartext:
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Verbot aller Kompaktstoffleuchten mit Stecksockel (CFLni |
ab 25.02.23 |
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Verbot aller Leuchtstofflampen in Ringform T5 und T9 |
ab 25.02.23 |
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Verbot aller T5 und T8 Leuchtstofflampen |
ab 25.08.23 |
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Verbot aller Halogen-Pins (G4, GY6.35, G9) |
ab 01.09.23 |
Was genau ist die RoHS-Richtlinie?
Die Richtlinie soll die Verwendung gefährlicher Stoffe in Elektronikgeräten in soweit beschränken, dass weniger Gefahrenstoffe, wie Quecksilber, Blei, sechswertiges Chrom oder Cadmium während der Herstellungsprozesse und des Recyclings in die Umwelt gelangen können. Auch Weichmacher und bromhaltige Flammschutzmittel fallen unter die RoHS-Richtlinie.
Dies bedeutet, dass alle Händler, Hersteller und Importeure dazu verpflichtet sind, die Einhaltung dieser Richtlinie zu gewährleisten. Jedes Elektogerät wird bevor es in den Handel kommt geprüft und bekommt als Freigabe eine CE-Kennzeichnung.

Welche Gefahrenstoffe sind in Leuchtstofflampen enthalten?
In Leuchtstofflampen ist eine hohe Menge an gefährlichem Quecksilber enthalten. Aus diesem Grund hat die EU-Kommision bereits im Frühjahr 2022 die RoHS Richtlinie 2011/65/EU neu geregelt und verbietet nun den Handel mit Leuchtstofflampen in der EU.
Wie lange kann man noch Leuchtstoffröhren kaufen?
Für Betriebe und Privatpersonen, die ihre Beleuchtung über Leuchtstoffröhren, wie die T5 und die T8 Leuchtstoffröhre, regeln wird die Verfügbarkeit dieser Röhren nun stark eingeschränkt sein. Da bis zum absoluten Verkaufsverbot am 25.08. 2023 viele versuchen werden noch auf Vorrat Leuchtstoffröhren zu bekommen.
Welche Alternativen gibt es zur Leuchtstoffröhre?
Die Industrie hat dementsprechend reagiert und LED-Röhren entwickelt um die bisherigen Leuchtstoffröhren zu ersetzen. Mit der entsprechenden Aufnahme sollen sie in die alten Leuchten passen, doch wegen der starken technischen Unterschiede kann es trotzdem zu Kompatibilitätsproblemen kommen. Außerdem ist die Auswahl hier bisher noch sehr gering und die Preise dementsprechend hoch.
Es gibt aber auch durchaus technische Vorteile für eine LED Beleuchtung.
Die LED Technik ist in den letzten Jahren soweit voran geschritten, dass es praktisch nichts gibt was nicht möglich ist.
Vor allem im Bereich des Smart-Home lässt sich wirklich alles verwirklichen. Die Beleuchtung ist bequem vom Handy aus von überall auf der Welt steuerbar, oder Zuhause über Sprachsteuerung wie Google Assistant oder Alexa ansprechbar.
Es lassen sich zunehmend über moderne Beleuchtungssysteme ganze Beleuchtungsszenarien erstellen, die nach selbst entworfenen Tagesplänen abgespielt werden können.
So haben Sie zu jeder Tageszeit das richtige Licht!
Auch im Bereich der Arbeitswelt hat sich viel getan, so gibt es Decken Panels mit sogenannter HCL (Humen Centric Lighting) Technik, die das Licht auf dennatürlichen Bio-Rhythmus des Menschen abstimmt.
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